Die Strategie beim Three-Card Poker

Wie bei den meisten anderen Casinospielen auch, gibt es beim Three-Card Poker einige Strategien, die Ihnen einen Vorteil gegenüber dem Dealer verschaffen können. Heute schauen wir uns zwei verschiedene Strategien an, die sich unter Three-Card Poker Spielern als die populärsten herausgestallt haben. Was die Sache noch spannender macht: Beide Strategien leben an gegenüberliegenden Polen, unterscheiden sich also erheblich voneinander!

Die eine Strategie wird von den meisten Three-Card Poker Spielern genutzt, während die andere eher Anklang bei einigen erfahrenen Spielern findet, die Kontroversen nicht scheuen. Wir werfen nun einen Blick auf beide Strategien.

Basis-Strategie für Three-Card Poker

Der große Vorteil dieser Strategie ist Ihre Einfachheit. Falls Sie eine Hand haben, die schlechter als Q, 6, 4 ist, sollten Sie passen, ansonsten dürfen Sie guten Gewissens spielen. Warum ist das so? Weil alles was schlechter als Q, 6, 4 statistisch gesehen mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Verlust als einen Gewinn einbringt.

Damit Sie am Pokertisch schnell eine Entscheidung treffen können, müssen Sie also nur schauen, ob Ihre höchste Karte ein König ist, denn dann können Sie immer spielen. Falls Ihre höchste Karte ein Bube oder schlechter ist, können Sie die Runde beenden. Nur wenn die beste Karte eine Dame ist, muss die zweitbeste Karte eine 6 oder besser sein, damit Sie die Runde spielen. Sollten Sie eine Dame und eine 6 haben, müssen Sie sicherstellen, dass die dritte Karte zumindest eine 4 ist. Ansonsten sollten Sie immer passen.

Machen Sie sich bitte bewusst, dass Sie selbst wenn Sie passen, einen Verlust erleiden. Denn das Ante müssen Sie in jedem Fall bezahlen. Deshalb kann es sinnvoll sein, selbst mit einer relativ schwachen Hand wie Q, 6, 4 zu spielen und den weiteren Einsatz zu zahlen, um eine Chance auf den Gewinn zu haben und nicht kampflos das Ante her zu schenken.

Die Flashing Dealer Strategie

Etwas unkonventioneller ist die sogenannte Flashing Dealer Strategie. Unkonventionell deshalb, weil diese Strategie darauf basiert, zu erahnen, welche Karten der Dealer hat. Erfahrene Spieler wissen gleich, was das bedeutet. Sie versuchen beim Austeilen der Karten einen flüchtigen Blick auf zumindest eine der Karten des Dealers zu erhaschen.

Natürlich werden Dealer in einem professionellen Casino darauf bedacht sein, Ihre Karten eben nicht zu zeigen. Doch rechtshändige Dealer haben die Angewohnheit, die Karten so aufzunehmen, dass die unterste der drei Karten kurz sichtbar ist, bevor sie auf den Tisch gelegt wird. Um nun eine Möglichkeit zu haben, die Karte zu identifizieren, sollte der Spieler links neben dem Dealer sitzen. Diese Position wird auch First Base genannt.

Doch wie ändert sich unsere Basis-Strategie, wenn wir eine der drei Karten des Dealers kennen? Nun, wenn es Ihnen gelungen ist, eine der Karten zu identifizieren, ändern sich die Wahrscheinlichkeiten eines Gewinnes abhängig von der neuen Ausgangslage. Je nach identifizierter Karte muss der Spieler eine andere Regel anwenden:

  • Die Karte ist ein Bube oder schlechter: Jede Hand spielen!
  • Dame: Nur mit Q, 9, 2 oder besser spielen.
  • König: Nur mit K, 9, 2 oder besser spielen.
  • Ass: Nur mit Ass, 9, 2 oder besser spielen.

Das ist einfach zu merken. Aber um es nochmal zusammen zu fassen: Bube oder schlechter sollten Sie mit jeder Hand spielen. Falls der Dealer ein Bild hat, sollten Sie ebenfalls ein Bild haben, aber zusätzlich noch am besten eine 10 oder höher. Falls Sie leider keinen Blick auf die Karten des Dealers werfen können, oder sich nicht sicher sind, sollten Sie die Basis-Strategie anwenden.

Sie kennen nun die besten Strategien für Three-Card Poker. Doch kennen Sie wirklich schon sämtliche Details, die nur ein Profi kennt?