Spielsucht: So haben Sie sich schneller in Griff

Sie haben sicher schon vom Begriff „Sucht“ gehört. Ja, diese gibt es wirklich. Man sagt immer, man soll die guten Dinge nicht übertreiben, das gilt für die Schokolade, von der man dick wird, ebenso wie für den Alkohol. Wussten Sie, dass selbst Wasser tödlich sein kann, wenn Sie zu viel davon trinken? Nichts auf der Welt sollte man übertreiben. Wenn Sie die Grenzen überschreiten, gehen Sie das, wenn auch geringe, Risiko ein süchtig zu werden. Und einige bezeichnen sich bereits selbst als süchtig oder abhängig von bestimmten Substanzen, wie z.B. Nikotin oder Alkohol.

Aber gibt es auch beim Spielen so etwas wie eine Abhängigkeit an Spielautomaten? Natürlich. Und darum geht es in diesem Artikel. Zunächst werden wir den Begriff klären und anschließend Wege aus der Spielsucht aufzeigen.

Was versteht man unter Glücksspielsucht? Wir erklären es kurz

Spielsucht ist meist eine gefährliche Glücksspielsucht Krankheit, weil diese nicht nur Glücksspiele abhängig macht, sie kann auch ganze Existenzen auslöschen. In der Vergangenheit gab es viele Geschichten, die nicht gut enden wollten. Scheidungen, Obdachlosigkeit, Jobverlust. Dies trifft manchmal Menschen, wo man es im ersten Moment nicht erwarten würde. Normale Personen, die im Familienleben stehen, erfolgreiche Manager oder Einser Schüler. Süchte sind nicht auf bestimmte Schichten festgelegt. Im Gegenteil. Deswegen glauben viele davon verschont zu bleiben. Dem ist aber nicht so. Jeder, wirklich jeder der sich im Casino anmeldet, sollte sich Limits setzen, um nicht in eine Glücksspielsucht zu schlittern.

Die Mehrheit der Casinospieler spielt zum Spaß, um sich zu entspannen und möglicherweise auch Geld zu gewinnen. Natürlich ist die Gewinnchance eine hohe Motivation für die Spieler. Dadurch wird das Spiel animiert. Wie bei einem Sportler der siegen möchte, möchte auch ein Casinospieler einen Gewinn.

Es ist unumstritten, dass Krankheiten wie Glücksspielsucht häufig auch im Casinomilieu existieren. Dennoch müssen wir der Aussage widersprechen, dass man schnell abhängig wird, wenn man mit dem Zocken beginnt. Das trifft nur auf eine sehr geringe Minderheit zu, die man dennoch nicht vorschnell verurteilen sollte. Die Gemeinschaft der Casinospieler ist stark und dazu da, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Damit Sie den Begriff besser verstehen, ist es wichtig die Symptome zu beschreiben. Betroffene Spieler haben oft folgende Anzeichen.

  • Viel vom Spielen redet und plötzlich damit aufhört, sobald er einsieht, dass das Spielen ein Problem für ihn darstellt
  • Um hohe Summen spielt, die sein Glücksspiel Hobby-Budget manchmal weit überschreiten
  • Sich in einem Teufelskreis befindet und jeden Verlust wiedergutmachen möchte
  • Sich von seiner Familie und seinen Freunden abwendet
  • Es mehr als eine Phase ist
  • Über sein Verhalten und lügt und versucht seine Symptome zu vertuschen.

Die Spielsucht ist schwer zu erkennen, da sie keinerlei Einfluss auf das äußere Erscheinungsbild der betroffene Spieler hat, wie beispielsweise Heroin bei einem Drogensüchtigen.

Die Spiele Sucht macht sich meist erst dann bemerkbar, wenn es für Betroffene schon zu spät ist. Dann, wenn das Konto leer ist und der Jobverlust droht. Meistens folgt dann automatisch die Scheidung und die Obdachlosigkeit, weil der Partner das selten versteht oder nicht mitreingezogen werden möchte. Es gibt freilich mildere Formen, die nicht so ausgeprägt und nur eine Phase sind.

Viele kratzen die Kurve, weil sie es rechtzeitig bemerken, andere haben so viel Geld, dass es sich Jahre zieht. Manche kommen ein wenig davon weg und schlittern später wieder rein. Deswegen sollte man sich immer gut beobachten und Glücksspielsucht Warnzeichen ernstnehmen. Auch, wenn die Zeichen von anderen kommen, sollte man darüber reden und nicht den Kopf in den Sand stecken.

Wie kann man diese Glücksspiel „Krankheit“ überwinden? Gibt es Tipps oder eine Therapie?

Es gibt Möglichkeiten, damit das Spiel nicht mehr die Priorität des süchtigen Spielers darstellt, auch wenn dieser noch immer daran denken kann. Die beste Möglichkeit ist der Austausch mit Psychologen, da diese die negativen Gefühle der Spieler ans Licht bringen können und die Spieler somit selbst erkennen, dass ihnen das Zocken schadet. Zögern Sie nicht, sich Hilfe zu holen.

Wer nicht direkt einen Psychologen aufsuchen möchte, kann sich auch an anonyme Gruppen wenden. Davon gibt es in der Schweiz einige. Da wir nicht wissen, in welcher Stadt Sie wohnen, empfehlen wir Ihnen sich im Internet schlau zu machen. Adressen finden Sie außerdem auf den Webseiten der Onlinecasinos. Diese informieren über mögliche Suchthilfen unter dem Punkt „verantwortungsvolles Spielen“. Grundsätzlich gibt es diese Hilfe in jeder Stadt, damit Sie nicht lange suchen müssen. Keine Sorge.

Der eine geht gerne in eine Gruppenberatung für Sucht Krankheiten, andere wenden Sie sich an einen Therapeuten.Falls es Ihnen hilft, wenden Sie sich an Freunde, Familie oder den Ehepartner. Wer das nicht möchte, ist anonym immer besser aufgehoben. Dort erfährt niemand etwas von Ihrer Spielsucht von Glücksspielen, weder Ihr Partner, die Familie noch der Arbeitgeber.

Ebenso helfen zu Anfang Foren im Internet. Tauschen Sie sich in Therapieforen aus, reden Sie mit anderen, dies kann bereits helfen. Fragen Sie sich, warum Sie eigentlich spielen. Ist es das Spielen an sich oder das Gewinnen? Falls es nur am Spiel liegt, steigen Sie in den Demomodus um. Dort können Sie spielen, ohne einen Cent zu verlieren. Nutzen Sie die Möglichkeit, vielleicht hilft es Ihnen.

Kann man sich in einem Online Casino sperren lassen, falls man das Gefühl hat, man sei süchtig?

Natürlich, jedes Casino muss Ihnen diese Möglichkeit anbieten. Entweder löschen Sie das Konto direkt über den Kundenaccount oder Sie müssen sich vorab an den Kundenservice wenden. Untersagen darf Ihnen das Casino, die Kündigung nicht. Nur manche Daten werden nicht sofort gelöscht, falls diese noch für rechtliche Angelegenheiten benötigt werden. Jedenfalls erhalten Sie das restliche Geld zurückgebucht und können im besagten Casino nicht mehr zocken.

Je nachdem, wo Sie spielen, müssen Sie dies für jeden einzelnen Account machen, falls Sie bei mehreren Anbietern registriert sind. Da es so viele Onlinecasinos im Web gibt, ist der Reiz natürlich groß, dass man sich wieder, wo anmeldet. Die gute Nachricht, einige Casinos gehören zusammen. Sprich, wenn Sie sich bei einem sperren lassen, kann es sein, dass Sie komplett ausgeschlossen werden. Somit ist ein Spielen bei anderen Casinos auch nicht möglich und Sie können Ihre Behandlung starten.

Werfen Sie sämtliche Casino URLs auf eine Blackliste, auch am Handy. Es gibt auch eigene Programme, wo Sie einschlägige Seiten deaktivieren können.Ähnlich wie ein Kinderschutz, nur für Sie. Falls Ihr Partner oder Freunde davon wissen, bieten Sie diese, dass Sie einen Code eingeben, den Sie nicht kennen. So haben Sie keine Gelegenheit auf die Seiten zuzugreifen, außer Sie installieren das System neu.

Freilich funktioniert diese Methode nicht allein. Sie werden immer Mittel und Wege entdecken, an ein Onlinecasino ranzukommen, deswegen ist wichtig, dass Sie eine Therapie machen oder sich selbst mental stärken. Den Übeltäter wegsperren bringt nichts, wenn Sie sich innerlich nicht verändern. Eventuell geht diese Sucht und es kommt eine andere. Aus dem Grund ist es wichtig, die seelische Leere zu behandeln. Nur so steht Ihnen ein Suchtfreies Leben bevor, dass wirklich Spaß macht.

Was können Spieler im Vorfeld tun, um sich schützen zu lassen? Gibt es Möglichkeiten?

Die beste Suchthilfe ist, dass es nicht so weit kommt. Sprich, man sollte im Vorfeld schon Maßnahmen setzen, damit man sich vor einer eventuellen Spielsucht schützt. Das ist einfach möglich, weil die meisten Online Casinos hier hilfreiche Möglichkeiten zur Verfügung stellen. Setzen Sie sich beispielsweise ein Limit.

Direkt im Kundenbereich der Online Casinos können Sie meistens ein Limit von allein setzen. Zum Beispiel ein Tageslimit, Wochenlimit, Monatslimit usw.. Sollte dies nicht direkt möglich sein, kontaktieren Sie den Kundenservice. Dieser stellt Ihnen ein manuelles Limit ein, damit Sie nicht mehr verspielen als Sie sollten.

Wieviel Geld sollte man im Casino investieren? Eine Frage, die sich viele stellen. Nun ja, es kommt auf Ihr Einkommen an. Verdienen Sie nur 1000 Euro und haben wenig Fixkosten, sollten Sie höchsten 20 Euro im Monat investieren. Bei 2000 Euro schaut die Sache schon anders aus. Spielen Sie so viel, dass Sie es die Verluste locker verkraften können.

Auf keinen Fall sollten Sie zocken, falls Sie bereits Schulden haben. Ist dem der Fall, zocken Sie besser nicht und zahlen das Geld Ihren Gläubigern zurück. Wer eindeutige Schulden offen hat, macht sich sogar strafbar, wenn er die Kohle im Casino verprasst. Dies sollten Sie natürlich unterlassen. Außerdem werden Sie generell verlieren, wenn Sie ständig an den Mangel denken. Wer bereits Schulden hat, zieht in der Regel noch mehr Schulden an. Suchen Sie sich besser einen Nebenjob, damit Sie bald wieder Schuldenfrei werden. Mit Online Gewinn Casino Spielen wird das leider nichts.

Wo Sie Hilfe bei Spielsucht direkt in der Schweiz bekommen – wir haben eine gute Adresse für Sie

Sie wohnen in der Schweiz und benötigen Hilfe, Sie wissen nicht mehr weiter und haben erste Anzeichen, die eine Sucht ausmachen. Sie sind bereits süchtig und suchen nun endlich nach einer Lösung. Wir legen Ihnen die Webseite www.sos-spielsucht.ch ans Herz. Es handelt sich um eine Beratungsstelle in der Schweiz, wo Sie weitere Informationen zu einer Behandlung für Spielsüchtige erhalten und einen Selbsttest durchführen können.

Möchten Sie direkt den Beratern schreiben, verwenden Sie die E-Mail-Adresse. Beratungszentraum(AT)suchthilfe.ch. Auch gibt es sicherlich eine Klinik in der Nähe, die auf Sucht Krankheiten spezialisiert ist. Zu dem Thema bekommen Sie auf der Webseite viele hilfreiche Tipps. Nehmen Sie jede Phase ernst, damit Sie nicht reinschlittern.

Je nachdem, wo Sie leben, gibt es auch noch viele andere Beratungsstellen. Erkundigen Sie sich wie gesagt im Internet oder bei einem Therapeuten in der Nähe. Der hilft Ihnen weiter.

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