Film-Empfehlung: 21 -Kartenzählen in Action

Ben

Wegen einer gewissen Pandemie sind momentan leider sehr viele Menschen gezwungen, fast rund um die Uhr innerhalb der eigenen vier Wände zu bleiben. Da kommt Langeweile auf! Aus diesem Grund stellen wir Ihnen diese Woche einen unserer Lieblingsfilme zum Thema Casino vor: der actionreiche Streifen „21“, der auf einer wahren Geschichte beruht – und zwar geht es um nichts anderes als um erfolgreiches Kartenzählen beim Blackjack!

Kartenzählen wie Edward O. Thorp

Die Strategie des Kartenzählens hat heute einen regelrecht legendären Ruf inne und ist weit über die Grenzen der Blackjack spielenden Community hinaus bekannt. Das war aber längst nicht immer so. Der amerikanische Mathematik Professor Edward O. Thorp gilt heute als Erfinder oder Vater des Kartenzählens, denn er entwickelte als erster Mensch ein System, welches tatsächlich funktionierte. Sprich: mit Hilfe dessen man sich beim Blackjack Spielen einen gewichtigen Vorteil verschaffen konnte, in dem man den Hausvorteil des Casinos auf ein absolutes Minimum reduzierte. Nachdem Thorp seine Methode selbst ausgiebig getestet hatte, dabei viel Geld gewann und auch von einigen aufgebrachten Spielhallen Betreibern Hausverbot erhalten hatte, verfasste er das wohl berühmteste Blackjack Buch: Beat the Dealer. Darin erklärte er seine Strategie detailliert und schon bald wimmelte es an den Blackjack Tischen von Kartenzählern, die auch tatsächlich sehr erfolgreich mit der Methode waren.

Wahre Geschichte: das MIT Blackjack Team

Auch eine Gruppe von Studenten am Massachusetts Institute of Technology, dem MIT, interessierte sich für Thorps Buch, Blackjack, Kartenzählen und die Wahrscheinlichkeitsrechnung, die dahintersteckt. Sie formten ein Team, übten stundenlang und zogen zwischen 1979 und 1993 höchst erfolgreich durch die Casinos der USA und strichen dabei legendäre Gewinnsummen ein. Da sie im Team arbeiteten, aber in der Spielhalle so taten, als würden sie sich nicht kennen, konnten die Spielhallen Betreiber niemals die ganze Gruppe auf einmal außer Gefecht setzen. Wurde ein Mitglied erwischt und bekam Hausverbot, nahm ein anderes, bereits trainiertes Mitglied seinen Platz ein. Auf diese Weise war die originale Gruppe und auch die Nachfolger des ursprünglichen Teams auf haarsträubend spektakuläre Art und Weise erfolgreich. Was für ein Material für einen Film!

„Sie formten ein Team, übten stundenlang und zogen zwischen 1979 und 1993 höchst erfolgreich durch die Casinos der USA und strichen dabei legendäre Gewinnsummen ein. ”

Handlung (ohne Spoiler!)

Wie gut ist es da zu hören, dass aus dieser wahren Geschichte wirklich ein toller Spielfilm gemacht wurde. Dieser heißt passenderweise „21“ – Einundzwanzig, die magische Zahl beim Blackjack – und kam im Jahr 2008 in die Kinos. Hauptcharakter ist der begabte Student Ben vom MIT, der sich in eine geheime Studentengruppe hineinziehen lässt, die zusammen Kartenzählen studieren und am Wochenende in Las Vegas durch Teamwork hohe Gewinne abstauben. Diese Gruppe steht unter der Leitung von Bens Professor Mr. Rosa. Abenteuer und Spannung ist vorprogrammiert: das aufregende Leben in Las Vegas, der plötzliche Reichtum und eine aufkeimende Romanze zwischen Ben und Teamkollegin Jill sind nur der Anfang. Das man da leicht den Kopf verliert, ist vorprogrammiert, und bald ist das sich aufspaltende Team auch noch im Jagdvisier eines professionellen Sicherheitsbeauftragten der Casinos, die sich natürlich als Opfer von Betrug und Trickserei fühlen.

So, und wer nun wissen will, was für ein Drama sich im Detail entfaltet und ob und wie sich Ben aus der Schlinge ziehen kann, der muss den Film schon selbst anschauen!

Was wurde aus dem echten MIT Team?

Schade, dass das echte MIT Team nicht weiterhin als eine lebende Legende Kartenzählen konnte. Warum das Ende kam? Zum einen waren ab einem gewissen Zeitpunkt alle zentralen Mitglieder des Teams beim Personal der verschiedenen Casinos bekannt und es wurde immer schwerer, sie durch neue, unbekannte Gesichter zu ersetzen, denn jede neue Person musste trainiert werden, absolut vertrauenswürdig sein und natürlich auch entsprechend bezahlt werden. Außerdem gab der technische Fortschritt den Spielhallen Vorteile: Kameras und Gesichtserkennung sowie Anti-Kartenzähl-Tricks wie die Cutting Card wurden immer weiter verbreitet. Der Aufwand und die Gefahr, entdeckt zu werden, wurden schließlich zu hoch, und man verlor die Lust an dem ertragreichen, aber auch anstrengenden Projekt.

21

Warum wir den Film empfehlen

Naja, das ist zum Teil offensichtlich: wir sind hier alle Fans von Casino Spielen und haben selbstverständlich auch selbst schon davon geträumt, durch Kartenzählen und Cleverness beim Blackjack so richtig abzukassieren. Ein dramatischer, spannender, lustiger und gut inszenierter Film über genau dieses Thema? Da sagen wir natürlich nicht Nein.

Aber auch vom Kartenzählen ganz abgesehen finden wir, dass 21 ein sehenswerter Streifen ist. Der Film bekommt auch generell von Kritikern gute Bewertungen und die Schauspieler leisten ganze Arbeit, ebenso wie die Regie. Und Storys, die auf wahren Begebenheiten basieren, haben sowieso ihren ganz besonderen Reiz. Und da wir momentan sowieso alle zu Hause festsitzen, hat das Heimkino offiziell Hochsaison! Warum dann nicht etwas richtig Gutes schauen, was auch noch mit dem Hobby Glücksspiel zu tun hat?

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